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Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch

BookPaperback
Ranking124312inSchulbücher
CHF4.95

Description

Giannozzo fühlt sich von der Gesellschaft abgestossen und entflieht dem Alltag in seinem Ballon. Über die Menschheit spottend, fliegt er in seinem Ballon über Deutschland und betrachtet die Welt von oben, wobei er bekennt, "zur Lust leb ich oben und aus Ekel am Unten". Auf seiner Reise überfliegt er, immer auf der Suche nach dem Land seiner Träume, auch einen Kriegsschauplatz und wird sogar einmal wegen Diebstahls angeklagt und verhaftet. Seine Erlebnisse hält Gianozzo in seinem Bordtagebuch, dem "Seebuch" fest, das er bis zu seinem tödlichen Absturz führt.Mit dem "Seebuch" schrieb Jean Paul eine Satire über den beginnenden Kapitalismus und das Deutschland des 19. Jahrhunderts, die auch durch Kunstgriffe wie die Kommentare des fiktiven Herausgebers namens Jean Paul oder die fiktive, anonyme Zensur lebt. Das 1800/01 erschienene "Seebuch" ist ein Anhang zu Jean Pauls Bildungsroman "Titan" und wurde unter seinen Zeitgenossen zum Bestseller. Ergänzt wird die Ausgabe durch ein ausführliches Nachwort mit Hinweisen zu Jean Pauls Werken allgemein und zum Inhalt und Aufbau des Romans im Speziellen sowie Wort- und Sacherklärungen und weiterführende Literaturhinweise.
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Details

ISBN/GTIN978-3-87291-140-7
Product TypeBook
BindingPaperback
Publishing date01/07/1986
Series no.141
Pages88 pages
LanguageGerman
Weight88 g
Article no.1453739
CatalogsZeitfracht
Data source no.743110002
Product groupSchulbücher
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Series

Author

Jean Paul (d. i. Johann Paul Friedrich Richter), 21.3.1763 Wunsiedel (Fichtelgebirge)-14.11.1825 Bayreuth. Der aus einer armen Pastoren- und Lehrerfamilie stammende J. P. wuchs in beengten, dürftigen Verhältnissen in oberfränkischen Dörfern auf, besuchte 1779-80 das Gymnasium in Hof und studierte von 1781 an Theologie in Leipzig, ohne allerdings je die Absicht zu haben, Pfarrer zu werden. 1784 kehrte er auf der Flucht vor seinen Leipziger Gläubigern nach Hof zurück. Hier lebte er zunächst bei seiner Mutter, bis er von 1787-94 als Haus- und Privatlehrer in Oberfranken seinen Lebensunterhalt verdienen konnte. Der mit dem Erfolg des 'Hesperus' plötzlich einsetzende Ruhm brachte ihm, neben enthusiastischen Briefen von Verehrern und v. a. Verehrerinnen, 1796 eine Einladung nach Weimar, wo er sich mit Charlotte v. Kalb, dem Ehepaar Herder und C. M. Wieland anfreundete. Nach dem Tod seiner Mutter zog er 1797 nach Leipzig, wohnte dann 1798-1800 in Weimar. 1800-01 lebte er in Berlin und heiratete Karoline Mayer (1777-1860) - und keine von den adeligen Damen, die ihn umwarben. Über Meiningen (1801-02) und Coburg (1803-04) kehrte er in seine fränkische Heimat zurück, ließ sich im August 1804 in Bayreuth nieder und blieb hier bis zu seinem Tod.